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Wo die Feuerwehren die Wärme zu spüren bekommen

Dienstag, 01. Januar 2008

Oberhausen (amei)

Hitzig gehts künftig in Oberhausen (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) her: Dort wurde gestern das erste so genannte Heißausbildungszentrum in Bayern eröffnet. In dieser kommerziell betriebenen Anlage können Mitglieder der Feuerwehren unter realitätsnahen Bedingungen geschult werden.

Die Firma FeuReX entwickelte einen Container, der einer Vierzimmerwohnung entspricht. Wenn dort unter Atemschutz geübt wird, sollen die Wehrleute ein Gefühl dafür bekommen, wie sich die Hitze eines Brandes auf ihre Ausrüstung und ihren Körper auswirkt. Die Brandschützer sind einer Temperatur von bis zu 200 °C ausgesetzt. Ähnliche Anlagen gab es bislang nach den Angaben der Betreiber nur in Böblingen und in Mönchengladbach.

CSU-Parteivize Horst Seehofer, der zur Einweihung kam, lobte das Unternehmen für seine „erfreuliche Eigeninitiative und den Mut, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen“. Bei Einrichtungen zur Rettung von Menschenleben gehe es nicht um Hobby und Spielerei, sondern um die Sicherheit von Opfern und Helfern. An diesem Tag wurde im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen außerdem noch eine weitere kleinere Ausbildungsstätte für die Feuerwehren in Karlshuld eingeweiht. Dieser Container ist einer von sieben, die das Land Bayern den Feuerwehren für Übungszwecke zur Verfügung stellt.